Finde den besten Fertilitätsmonitor und werde schwanger

Zur natürlichen Erfüllung von Kinderwunsch gibt es seit einigen Jahren die sogenannten Fertilitätsmonitore oder Zykluscomputer. Bei diesen Modellen gibt es sehr große Unterschiede – sowohl hinsichtlich Technologie als auch Fundierung mit wissenschaftlichen Daten.

Damit du dir einen Überblick verschaffen kannst, welches der beste Fertilitätsmonitor zum schwanger werden ist, empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

  1. Orientiere dich zunächst anhand der großen Vergleichstabelle
  2. Erfahre mehr über die Fakten des weiblichen Zyklus, um Vor- und Nachteile der Zykluscomputer zu verstehen
  3. Lies den ausführlichen Bericht zu deinem Favoriten

Die Top 4 Fertilitätsmonitore im Vergleich

 Clearblue Fertilitätsmonitor Box Cyclotest BabyBaby-CompPersona Verhütungsmonitor
ModellClearblueCyclotest BabyBaby-CompPersona
Funktion
  • Analysiert zwei Hormone mit Urin-Teststäbchen
  • Ermittelt fruchtbare Tage und Eisprung
  • Misst Aufwach-temperatur unter Zunge für 60-90 Sekunden
  • Ermittelt fruchtbare Tage und Eisprung
  • Misst Aufwach-temperatur unter Zunge für 50-60 Sekunden
  • Ermittelt fruchtbare Tage und Eisprung
  • Analysiert zwei Hormone mit Urin-Teststäbchen
  • Ermittelt Tage, an denen kein Risiko für Schwangerschaft besteht
Vorteile
  • Einfache Anwendung
  • Wirksamkeit zum schwanger werden in Studie nachgewiesen
  • Keine Lern-Zyklen
  • Besser als Ovulationstest
  • Einfach zu benutzen
  • Keine Folgekosten
  • USB-Schnittstelle zur Datenübertragung auf PC
  • Modernes Design
  • Keine Folgekosten
  • Einfache Anwendung
Nachteile
  • Folgekosten für Teststäbchen
  • Keine Tests zur Wirksamkeit bei Kinderwunsch
  • Muss erst "lernen", bevor bessere Prognosen möglich sind
  • Hersteller empfiehlt zusätzliche Durchführung von Ovulationstest
  • Sehr hoher Preis
  • Keine klinischen Studien zur Wirksamkeit
  • Muss den Zyklus erst "lernen", bevor genauere Prognosen möglich sind
  • Computer auf Verhütung programmiert (nicht ideal zum schwanger werden)
  • Keine klinischen Daten zur Wirksamkeit bei Kinderwunsch
  • Folgekosten für Teststäbchen
FazitEmpfehlungEingeschränkte EmpfehlungZu teuerEingeschränkte Empfehlung
Mehr InfosMehr InfosMehr InfosMehr InfosMehr Infos
PreisPreis-CheckPreis-CheckPreis-CheckPreis-Check

Was soll ein gutes Produkt können?

Paare mit Kinderwunsch bekommen von Ärzten und Hebammen oft den gut gemeinten Ratschlag, möglichst viel Liebe zu machen. Idealerweise sollte man „alle zwei Tage“.

Das hört sich vielleicht gut an… aber ganz ehrlich – schon nach kurzer Zeit geht alle Romantik verloren. Das „Liebe machen“ wird zum mechanischem „Baby machen“ – an jedem zweiten Tag. Und das hilft nicht beim Projekt „schwanger werden“.

Deshalb muss ein guter Fertilitätsmonitor die fruchtbaren Tage zuverlässig bestimmen können. Davon gibt es 6 pro Zyklus. Ein Monitor, der mehr oder weniger Tage anzeigt, ist nicht hilfreich.

Bitte keine SmartPhone App und keinen Webseiten Fruchtbarkeitsrechner benutzen

Immer wieder hört man Kommentare wie diese hier:

Ich brauche doch keinen Fertilitätscomputer. Ich habe die Gratis Kinderwunsch App für mein iPhone installiert. Die zeigt mir die fruchtbaren Tage an.

oder

Ich tippe immer meine Zyklusdaten in die Rechner im Internet ein und erfahre dort meine fruchtbaren Tage.

Diese Apps oder Kalenderrechner können durchaus zum Erfolg führen, aber die Regeln der Biologie und Statistik sprechen eindeutig dagegen. Die getroffenen Annahmen sind für die individuelle Frau schlichtweg falsch:

  • Fast niemand hat jeden Monat die gleiche Zykluslänge.
  • Der Eisprung ist nicht immer am 14. Zyklustag.

Deshalb sollte ein guter Fertilitätsmonitor den individuellen Zyklus bestimmen – beispielsweise anhand der Konzentration von Hormonen im Urin.

Warum sind wissenschaftliche Daten wichtig?

Jedes Medikament wird vor seiner Zulassung auf seine Wirksamkeit getestet. Das sollte bei einem Kinderwunschcomputer idealerweise auch der Fall sein. Leider ist es aber gesetzlich nicht vorgeschrieben.

Einige Anbieter haben diese (teuren) klinischen Studien durchgeführt, andere nicht. Der Clearblue Fertilitätsmonitor hat dadurch eindrucksvoll seine Wirksamkeit zum schwanger werden bestätigt.

Die Anbieter ohne klinische Studie zur Wirksamkeit schrecken nicht davor zurück, auf Webseiten und Broschüren groß mit „klinisch getestet“ zu werben. Das bezieht sich dann aber auf die Messgenauigkeit („kann das Gerät die Körpertemperatur genau messen“), ist aber keine valide Aussage, ob sich anhand dieser Messungen auch tatsächlich die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft erhöhen lässt.

Wie lange dauert es mit dem schwanger werden?

Ein gesundes, fruchtbares Paar, das an einem der fruchtbaren Tage Liebe macht, hat eine Erfolgs-Wahrscheinlichkeit von etwa 25%. Deshalb darf man nicht erwarten, dass es gleich im ersten Zyklus klappen wird.

Doch das Wissen, dass man an den „richtigen“ Tagen Liebe macht, ist sehr beruhigend. Damit bleibt es in der Partnerschaft „spannend“, und der Kinderwunsch sollte schon nach einigen Zyklen in Erfüllung gehen.